Freitag, 4. Dezember 2009

Great Ocean Road

Die letzten paar Tage waren ein paar ganz wunderschöne :) Wir sind die berühmte Great Ocean Road entlang getourt. Die Landschaft hier ist einfach wirklich der Hammer und unbeschreiblich schön und imposant, deshalb fallen uns auch eigentlich kaum Worte ein um unsere Eindrücke in Worte zu fassen. Deshalb seht einfach selbst:

Am zweiten Tag unseres Trips haben wir die "12 Aposteln" erreicht. Oben im Bild den Blick zur linken Seite und darunter den zur rechten, da wo die eigentlichen Aposteln dann zu sehen sind. Eigentlich waren es ja mal 12 - wie der Name schon sagt - aber im Laufe der Jahre sind einige eingestürzt, wie man an den kleinen Überresteln sieht.


Hier einmal der Vergleich: die Aposteln bei Tag und darunter beim Sonnenuntergang.


Als wir beim Sonnenuntergang waren haben wir von oben sogar kleine Pinguine am Strand entlang watscheln sehen, total putzig.

Eine weitere imposante Kulisse konnten wir bei den "Gibson Steps" bewunern. Gigantische Steilküste und wunderschöner Strand.

Der kleine Mensch auf dem Bild in der Nähe des Wassers ist die Josi, kann mans erkennen? :)

Kursiv



Der "Razorback". Eine riesiggroße Steinwand, kraaaaaass :)


"Loch Ard Gorge". Einfach ein total GEILER Strand in einer kleinen, engen Felsbucht. Traumhaft!


Hier eine weitere berühmte Felsformation: die Londonbridge. Eigentlich hatte sie mal 2 Brückenbögen aber einer ist schon eingekrach wie ihr seht.



Als wir durch durch einen Eukalyptus-Wald gefahren sind, haben wir durch Zufall mitbekommen, dass wohl Koalis unterwegs sind. Denn am Straßenrand haben ab und zu mal welche angehalten und Fotos von den Baumkronen gemacht. Das kam uns dann spanisch vor und wir haben auch mal nachgeschaut. Und tatsache: in bestimmt jedem zweiten Baum saß ein kleiner süßer Koali-Bär - ausnahmslos ALLE am schlafen ;) (und ein einziger am Essen). Faule Tiere, aber sowas von süß!



Ja, das waren unsere letzten 3,4 Tage. Natürlich nur ein kleiner Ausschnitt von über 500 Bildern :) Jetzt sind wir immer noch an der Great Ocean Road in Torquay - der Surferhauptstadt! Wir werden hier nämlich seit einigen Tagen von mehr als 5000 Fahrradfahrern verfolgt ;) Die machen hier eine riesengroße Fahrt, von jung bis alt ist alles dabei, egal ob Amateur oder Profi. Jedenfalls ist wegen denen heute ein Stück des Roads geschlossen gewesen, und natürlich der, den wir eigentlich fahren wollten. Also sind wir halt immer noch hier :)
Außerdem eine wichtige Neuigkeit ist, dass Josi aus unerfindlichen Gründen den Job bei der Winery doch nicht bekommen hat. Eine Woche nach der Zusage kam ein Anruf mit der Absage, voll daneben. Eigentlich sind wir dann davon ausgegangen, dass Benny den Job dann bestimmt auch nicht bekommt, aber wie es scheint hat er ihn trotzdem. Dementsprechend ist Josi natürlich ziemlich deprimiert, zumahl es wirklich KEINEN gerechtfertigten Grund gab. Wer weiß! Jedenfalls wird Benny das Training nächsten Montag trotzdem machen, und Josi wird dann warscheinlich ab Januar in den Orangen in Griffith arbeiten, hoffentlich klappt wenigstens das!!!

Bis dahin, eure Weltenbummler!

Sonntag, 29. November 2009

- South Australia -

So, wo fangen wir an? Am Besten damit, dass wir den Job bekommen haben in der Winery, yeah :) Wir sind überglücklich und erleichtert und was Besseres konnte uns hier ins Australien eigentlich gar nich passieren. Letzte Woche Freitag wurden wir angerufen, von einer Arbeitsagentur die mit Casella (der Weinfirma) zusammenarbeitet. Sie wollten wissen, ob wir noch am Job interessiert wären, was wir natürlich lautstark bejahten, und wurden somit für den folgenden Montag nochmal in das Office gebeten. Dort haben wir dann Papierkram ausgefüllt und mussten noch einen (gar nicht allzu leichten) Englischtest machen (eigentlich war es gar kein richtiger Englischtest, sondern eher so etwas wie eine "Arbeitsbelehrung" die man eben durchlesen musste und dann einen Test dazu ausfüllen und natürlich auch bestehen sollte). Wir hams also geschafft und Ende Januar wirds dann voraussichtlich losgehen :) Vorher müssen wir (leider) nochmal zurück nach Griffith, denn wir müssen ein 3-tägiges Training absolvieren um den Job ausüben zu dürfen (denn bei der Arbeit lauern viele Gefahren, wie z.B. Chemikalien). Also, nach dem wundervollen erfolgreichen Montag ging es dann am Dienstag wieder raus in die weite weite Welt. Denn bis Ende Januar ist nochmal Traveln angesagt. bis es dann 3 Monate zum Worken geht ;) (ausgeschlossen von den 3 Tagen vom 7. 12 bis 9.12 für das Training).

Unsere 1. Station war also Adelaide. Eine sehr schöne gemütliche Stadt mit einem durchaus europäischem Feeling. Das Zentrum war sehr kompakt, aber dadurch fiel es uns nicht schwer das Wichtigste in 2 Tagen abzuklappern :) Hier ein paar Einrdücke von unseren 2 Tagen:


Auch hier weihnachtet es, kaum zu glauben!

Die Einkaufsstraße, eine gemütliche Fußgängerzone.



Wer es noch nicht weiß, Adelaide liegt am Meer :) Und deshalb waren wir auch mal am Strand und zu unserem Glück lag unser Campingplatz direkt am Meer und wir konnten Abends einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen.






Nach den 2 schönen Tagen in Adelaide gings auch schon wieder weiter. Nächstes Ziel war der Coorong National Park an der Südküste Australiens. Allzu spektakulär war die Landschaft jetzt nicht. Aber da der National Park quasi auf unserem Weg lag, sind wir eben durchgefahren. Doch am Ende unserer Tour wollten wir noch einmal ans Meer und sind ein Stück durch die Dünen gelaufen. Dieser Weg hat sich wirklich gelohnt: hinter der letzten Düne erwartete uns ein wundervoller Ausblick auf das Meer und wir waren einfach begeistert von der türkisen Färbung des Wassers. Unglaublich. Einfach traumhaft. Leider zog dann ein Gewitter auf und deshalb haben wir nur ein paar Fotos gemacht und sind dann auch schon wieder zurück "gejoggt" - und trocken angekommen ;)

Emus im Coorong NP :)

Der Blick über die Dünen, fantastisch.


Die Nacht verbrachten wir in Kingston, und aufgrund der Wetterumstände verbrachten wir sie nicht im Auto oder im Zelt sondern haben uns eine Kabine genommen (welch Luxus). Es hat die GANZE Nacht sowas von gestürmt, es war unglaublich. Blitz, Donner, höllischer Wind und peitschender Regen. Sowas gibt es hier also auch in Australien :)

Am folgenden Tag sind wir dann in einen weiteren National Park gefahren, den "Little Dip Conservation Park". Die Landschaft war wirklich sehr sehr schön nur leider hatte sich das Wetter immer noch nicht wirklich gebessert. Aber wir haben uns nicht davon beeindrucken lassen und sind trotzdem die Küste entlanggetappelt :) Es war einfach ein Naturschauspiel. Durch das Wetter war ein tosender Wellengang und an der felsigen Küste sah das natürlich gigantisch aus. Außerdem war hier wieder das tolle türkise Wasser und zur Krönung haben wir noch einen einsamen Traumstrand gefunden :) Ein toller Tag!






Gestern, nach dem Little Dip National Park sind wir dann heile in Moutn Gambier angekommen - bei Starkregen. Hatten sogar ein bisschen Aquaplaning auf der Landstraße, das war nicht schön. Man hat kaum noch was gesehen und die Straßen standen auf einmal halb unter Wasser. Aber angekommen sind wir trotzdem und aufgrund des Wetters waren wir wieder mal gezwungen uns eine Kabine auf dem Campingplatz zu nehmen. Heut oder morgen werden wir dann aufbrechen in Richtung Great Ocean Road und 12 Aposteln, worauf wir uns schon rieeeeeesig freuen. Nur bangen wir ums Wetter, und hoffen dass es bald besser wird.

Liebe Grüße aus dem verregneten South Australia, Bennili & Josili

Donnerstag, 19. November 2009

Onionpicking in Griffith

Vom 13. bis 18. November waren wir hier in Griffith Zwiebeln pflücken. Der Job war leicht gefunden, weil hier gerade viele Leute gesucht werden für die Zwiebelernte. Am Donnerstag den 17. November riefen wir dort an, und einen Tag später standen wir schon auf dem Feld und haben gepflückt. Dass es eine miserabel-bezahlte Arbeit ist, haben wir ja schon erzählt. Der Blog soll auch eigentlich nur dazu dienen euch ein paar Eindrücke in Form von Bildern zu geben :)

Das war der Sonnenaufgang auf dem Feld. Unser Arbeitstag begann um 4.35Uhr mit dem Klingeln unseres Weckers. 5.15Uhr ging es dann los mit dem Auto zur Farm und halb 6 haben wir dann mit dem Arbeiten begonnen, unglaubliche Uhrzeiten oder?! ;) Der Grund dafür liegt einfach darin, dass es frühs noch nicht so warm ist und man ergiebiger arbeiten kann. Denn ab 10 Uhr fängt es an immer unerträglicher in der Wärme zu werden (bei 30 bis 40°C).

Josi und Karen bei der Arbeit. Karen und Sascha (auch ein deutsches Pärchen) haben wir hier kennengelernt auf dem Campingplatz. Seitdem hängen wir hier zusammen rum und haben auch zusammen gearbeitet :)

Zwiebelhäufchen...

Das ist ein voller "Bin". Für solch einen bekommt man 30 bis 40 Dollar, abhängig von der jeweiligen Zwiebelsorte und deren Wert. Um ihn zu füllen brauch man 30 der kleinen Eimer die ihr unten in den Bilder seht. An einem Tag konnten wir höchstens 4 Stück der großen Körbe füllen, was also ein Verdienst von höchstens 40 Dollar pro Tag pro Person macht...undankbarer Lohn für solch eine harte Arbeit ;)

Die Arbeit bestand darin die Zwiebeln aus der Erde zu ziehen (kann unter Umständen ziemlich schwierig und anstrenged sein wenn die Erde zu fest ist), die Wurzeln unten abzuschneiden und dann oben noch die Pflanze, dann gings ab in dem Eimer...

Das sind die kleinen Eimer, von denen 30 in den großen Korb müssen...

Benny @ work



Da hatten wir schon ein paar gefüllt, gut oder? :)

Unser kleines Trüppchen, Josi - Benny - Karen - Sascha! Die fleißigen Deutschen. Wurden dauernd gelobt von dem Personal, irgendwie mochten die uns dort alle und vor allem Josi und Karen waren bei den Männern beliebt ;) Warscheinlich haben wir die Leute dadurch beeindruckt, dass wir länger als 1 Tag durchgehalten haben, denn fast 99% der Backpacker arbeiten dort nur 1 Tag, bis sie merken dass die Arbeit scheiße ist und man nichts verdient und dann gehen sie wieder :)

Zwiebeln, Zwiebeln, Zwiebeln...

Endlich haben wir die 1 Woche Arbeit hinter uns, den Geruch von Zwiebeln können wir kaum noch riechen. All unsere Sachen und vor allem das Auto stinken danaaaaach, pfui. Jetzt heißt es immer noch, auf den Anruf von Castella-der Weinfirma- zu warten, denn bisher haben sie sich noch nicht gemeldet...wir sind sowas von ungeduldig. Drückt uns bloß die Daumen, dass wir Glück haben!

Morgen fahren wir vielleicht schon weiter, irgendwo anders hin. Denn hier in Griffith verschwenden wir nur noch unsere Zeit mit sinnlosem Warten... Aber vorher müssen wir uns morgen früh noch unser Geld von der Zwiebelfarm abholen, mal sehen wie "viel" das ist :)

Liebste Grüße ans eiskalte Deutschland... (zur Info: hier waren heute 42 Grad, schrecklich!)

Benny & Josi